Samstag, 9. Januar 2010

Hausanschluss

11. Dezember 2009

Das Erdarbeiten- Massaker begann morgens halb zehn in Deutschland:
Ein Zweimann- Team und ein Minnibagger schafften es innerhalb eines Tages, eine Großbaustelle aus dem Boden zu stampfen. Der rote Sand und das Schmuddelwetter versetzten den Vorgaten in ein Schlachtfeld.
Die Versorgungsleitungen liegen auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Also musste ein ca. 15m langer Versorgungsgraben hergestellet werden. Der Bagger fing mit dem Graben vor unserem HWR an und stellte zuerst die Verbindung zu dem von uns gegrabenen Schacht her.
Danach wurde die Straße aufgeschlitzt und der Graben bis zu den Versorgungsleitungen erweitert.
Beim Freilegen der Versorgungsleitungen müssen die Arbeiter auf eine Wasserader gestoßen sein. Es war fast unmöglich, während des andauernd nachlaufenden Wassers das Montageloch frei zu baggern! Nach ca. 10 Minuten stand das Loch halb voll mit Wasser. Sie entschieden sich, das Loch teilweise wieder zu befüllen und beim Anschlusstermin am 14.12.09 das Loch erneut frei zu legen.
Danach wurden die Leerrohre für Wasser, Strom und Telefon verlegt, mit Sand verfüllt und verdichtet. Für die Straße kam eine Ladung Teer.
Währenddessen kam die Entsorgungsfirma und wollte die drei von FingerHaus bereitgestellten und bis zum Rand mit Bauschutt gefüllten Bigbags abholen.
Die zwei Mittarbeiter des Entsorgungsunternehmens unterschätzten das Gewicht der Säcke und scheiterten kläglich bei dem Versuch, die Bigbags mit reiner Muskelkraft in den LKW zu hiefen. Selbst mein Mithelfen konnte den Sack nicht dazu bringen, seinen Weg in den LKW anzutreten.
Kurzum entschied ich mich, die Männer des Tiefbauunternehmens mit einzubeziehen und wir schafften den dicken BigBag mittels Baggerkraft und Manpower doch in den LKW!
Keine Ahnung was die gemacht hätten, wenn keiner vor Ort gewesen wäre...


 


Während draußen der Bär tobte, waren wir drinnen auch nicht untätig!
Wir haben:
- die Satanlage angeschlossen
- die Decke im HWR mit Rigipsplatten verkleidet
- den HWR teilweise verspachtelt
- mit der Rüttelplatte der Tiefbaufirma den Schotter vorm Haus verdichtet ;-)

Ein ereignisreicher Tag geht zu Ende...

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Kabelsalat und DAS GROOOSSEEE LOOOOOOOOCHH

08. Dezember 2009

TAGESZIEL erreicht...




...der Sicherungskasten hängt!



 



 






...nach 4 schweißtreibenden Stunden, 50 Eimern Schotter und 3 Flaschen Bier sind wir zwar nicht auf Gold oder Öl gestoßen, aber Christian hat DAS GROSSE LOCH bezwungen!

Danke, KEW!!!

Montag, 28. Dezember 2009

Kabelsalat und das große Loch

07. Dezember 2009

Der Tag begann mit einem Termin mit unserem Bauleiter Herrn G.. Endlich konnten wir viele angestaute Fragen stellen, um die Arbeiten der nächsten Tage durchführen zu können.
Wir erhielten einige Ausbau-Tips, während wir von Zimmer zu Zimmer schritten und das Haus auf Mängel überprüften. Auf den ersten Blick schien- außer eine beschädigten Fensterbank- alles in Ordnung zu sein. Bevor sich der Bauleiter verabschiedete, erhielten wir noch unseren Bauablaufplan.

Währenddessen richteten zwei Mitarbeiter der Fa. Schilling, die für die Elektroinstallation zuständig ist, ihren Arbeitsplatz ein.



Danach gingen wir gemeinsam den Elektroplan durch, um sicherzustellen, daß sich keine Fehler in den Plan geschlichen hatten. Wie sich herausstellte, war der Plan der Elektriker auch nicht auf aktuellem Stand.
Wir korrigierten die Fehler und legten anschließend für jeden Raum die Platzierung der Schalter und Steckdosen fest.
Für alle, die befürchten, bei der Bemusterung nicht das Optimum aus der Elektroplanung herausgeholt zu haben: Man kann mit den Elektrikern die gesammte Elektroplanung vor Ort durchsprechen und gegebenfalls anpassen.
In gewohntem FingerHaus- Tempo wurden nun Löcher gebohrt und die ersten Strippen gezogen.



Wir setzten inzwischen die Dämmarbeiten im OG fort.



Da uns die KEW zur Auflage gemacht hat, einen ca 1m tiefen Schacht vorzubereiten, um Strom,Wasser und die Telefonleitung ins Haus führen zu können, opferten wir am Ende des Tages dieser mühseligen Arbeit noch ein Stündchen.



Unserer Meinung nach Zeitverschwendung...bei anderen Energieversorgern macht man das mit Leerrohren... aber Befehl ist Befehl!!!

Samstag, 26. Dezember 2009

Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen Fingerhausbewohnern, allen die es noch am werden sind und allen anderen Lesern:


Das Dämmen beginnt...

06. Dezember 2009

Sobald das Häuschen steht und der Montagetrupp die Baustelle verlassen hat, entwickelt sich der Bau zu einer Vollzeitbeschäftigung, die auch wenig Raum zum Posten läßt.
Ein wenig unbeholfen, aber unglaublich motiviert, legten wir gleich mit dem Dämmen unseres Daches los.
Mit den Tips der Handwerkern in der Tasche war die Arbeit gar nicht so kompliziert und wir freuten uns über jedes Stückchen Glaswolle, welches seinen Platz zwischen den Sparren fand.

 











Endlich kann unsere angestaute Energie in die langersehnten Hausarbeiten fließen!

Dienstag, 8. Dezember 2009

Abreise Montagetrupp

05. Dezember 2009

Das Richtfest noch in den Knochen gaben wir uns Mühe, ein letztes Mal Frühstück für die tapferen Handwerker zu machen!



Situationsbedingt kamen wir heute etwas später an unser Häuschen und bestaunten, wie sauber und ordentlich die Baustelle schon war. Der Montagetrupp hatte seine letzten Arbeiten verrichtet und den Müll in Big- Packs verstaut.
Wir schritten ein letztes Mal mit den Handwerkern durchs Haus und erhielten noch einige gute Tips aus erster Hand. Etwas müde, aber hoch interessiert lauschten wir den Instruktionen und versuchten, uns alles zu merken. Die ersten handwerklichen Eigenleistungen der nächsten Tage werden folgende Arbeiten sein: Die Zwischensparrendämmung einbringen, die Dampfbremsfolie antackern und verkleben und die Kanthölzer anschrauben. Am Montag beginnt das Verlegen der Kabel durch die Elektriker.
Wir saßen dann noch kurz mit dem Aufbautrupp zusammen und verabschiedeten uns ausgiebig. Waren das doch die Jungs, die "UNSER HAUS" gebaut hatten. Die letzten Tage waren der bis jetzt beeindruckendste Teil der Reise zum Eigenheim!!! In einem Affenzahn wird in einer top Qualität ein Haus gebaut... Wahnsinn!!! Wir hätten uns keinen besseren Aufbautrupp wünschen können! Die Jungs bekommen auch ein Sternchen im Bautagebuch. Und weil wir so begeistert von Ihnen waren, kam sogar der Nikolaus mit einer kleinem Überraschung vorbei!!!





 

Liebes Aufbau- Team! Wir bedanken uns noch einmal von ganzem Herzen für alles und wünschen Euch alles Gute und schon jetzt einen schönen und besinnlichen Weihnachtsurlaub...
Den habt Ihr Euch redlich verdient!!!


Sonntag, 6. Dezember 2009

Happy Friday

04. Dezember 2009

friday graphics
MySpace Graphics

Immer noch überwältigt von den Eindrücken und Gefühlen des gestrigen Tages fuhren wir mit gepacktem Frühstückskorb und zwei Kannen Kaffee zu unserem Haus. ZU UNSEREM HAUS!!!
Der Regen schien heute eine Pause einzulegen und der Dacheindeckung stand außer etwas Kälte nichts im Weg. Der Aufbautrupp hatte sich in zwei Teams aufgeteilt, eines erledigte die Dacharbeiten, das zweite verstrebte die Sparren, richtete die Wände im OG aus und zog letzte Trennwände ein. Es waren unglaubliche Mengen an Detailarbeiten zu verrichten, so dass die Jungs erneut einen phenomenalen Arbeitsmarathon hinlegten.















Im Sonnenschein nahmen wir uns 5 min. Zeit um unser Haus von allen Seiten zu bestaunen. Es ist wirklich wunderschön geworden. Vom "Garten" aus hatten wir den schönsten Blick und wir speicherten diesen Moment für die Ewigkeit!


 














Zwischen Richtfest organisieren, die ersten Freunde durchs Haus führen und bloß nichts am Bau verpassen, näherten wir uns dem Richtfest.














Spontan entschlossen wir uns für einen Richtkranz und ließen einen "just in time" binden! Zum Fest gab es Bier, Glühwein und Getränke, die gute alte Erbsensuppe und Chili mit Baguette. Wir stellten zwei Festzeltgarnituren im Rohbau auf und nahmen zur Kenntniss, dass wir doch eine Heizeinrichtung gebraucht hätten!!! Es half nur warmtrinken und kuscheln...

 



Es war 21:44 Uhr, als wir nach unserem Richtspruch mit voller Wucht die Schnappsgläser an die Hauswand schmissen und uns tierisch darüber freuten, dass sie kaputt gingen!
Nachdem sich alle lieben Gäste von unserem Haus verabschiedet hatten, räumten wir die Spuren der ersten Hausparty weg und schauten, dass die Arbeiter morgens keinen Hindernisparcours zu bewältigen hatten.
Es war alles in allem ein "Happy Friday", der nicht schöner hätte sein können!!!